Cloud Computing

Was ist Cloud-Computing?

Wer nicht weiß, was Cloud-Computing ist, gehört möglicherweise zu den 95 % der Menschen, die diese Technologie bereits nutzen, ohne es zu wissen – zum Beispiel beim Online-Banking oder im Rahmen sozialer Netzwerke.

Die "Cloud" setzt sich aus Hardware und Software zusammen. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung von IT-Infrastrukturen und -Dienstleistungen, die nicht vor Ort auf lokalen Rechnern vorgehalten, sondern als Dienst gemietet werden und auf die über ein Netzwerk (z. B. das Internet) zugegriffen wird.

Ein weiteres Beispiel eines Cloud-Computing-Dienstes ist Googles Gmail: Gmail-Nutzer können auf ihre von Google verwalteten Daten via Internet überall und von jedem Gerät aus zugreifen.

Wodurch unterscheidet sich das Arbeiten in und mit der Cloud vom Arbeiten mit meiner lokalen PC-Festplatte?

Im Gegensatz zum herkömmlichen Computereinsatz, bei dem Daten lokal auf der Festplatte eines PCs gespeichert sind, werden beim Cloud-Computing Daten auf physischen und virtuellen Servern gespeichert, die von Drittanbietern gehostet werden. Ein gutes Beispiel für einen Cloud-Computing-Datenspeicher ist Dropbox. Dropbox-Daten können über das Internet von jedem Gerät abgerufen werden.

Was sind öffentliche und private Clouds?

Eine öffentliche Cloud basiert auf standardmäßigem Cloud-Computing und umfasst Dateien, Anwendungen und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit via Internet zur Verfügung gestellt werden. Gmail ist ein gutes Beispiel für eine öffentliche Cloud.

Eine private Cloud umfasst Dateien, Anwendungen und Dienstleistungen, die durch eine Firmen-Firewall geschützt sind und von einer internen IT-Abteilung überwacht werden. Ein Beispiel für eine private Cloud ist ein Unternehmen, das Microsoft Exchange nutzt, da man darauf nur über eine sichere VPN-Verbindung zugreifen kann.

Was sind beliebte Cloud-Dienstleistungen und -Unternehmen?

Einige beliebte Dienste, die in der Cloud gehostet werden, sind E-Mail-Dienstleistungen wie Gmail, die von Firmen wie Google angeboten werden, oder Cloud-Storage-Dienstleistungen, wie sie von der Firma Dropbox angeboten werden, aber auch Musik-Streaming-Dienstleistungen wie Spotify. Diese Dienste, Anwendungen und Dateien werden in der Cloud gespeichert und können von Anwendern über jedes Gerät genutzt werden.

Es gibt viele Unternehmen und Branchen, die von Cloud-Computing Gebrauch machen, wie beispielsweise Amazon und Google. Sowohl kleine, mittelständische und Großunternehmen als auch private Firmen nutzen Cloud-Computing, um IT-Anschaffungskosten zu reduzieren.

Brauche ich Cloud-Computing?

Der Cloud-Computing-Markt nimmt jährlich deutlich zu, da sich Unternehmen immer häufiger von den Kosten-Ersparnissen überzeugen lassen.

Durch Hardware-Dienstleistungen sind Unternehmen in der Lage, Equipment der Cloud-Anbieter (Lagerung, Hardware, Server und Netzwerkkomponenten) zu nutzen, anstatt Kapital für eigenes Equipment zu investieren.

Mit Software-Dienstleistungen werden Anwendungen von Unternehmen durch den Cloud-Service-Provider gehostet und den Nutzern über ein Netzwerk zur Verfügung gestellt, was wiederum hohe Kosten für Implementierung und Wartungsarbeiten spart.

Sind meine Daten in der Cloud sicher?

Obwohl keine Speicherlösung absolute Sicherheit bietet, kann man sagen, dass Cloud-Anbieter Unternehmen einen sichereren und zugänglicheren Speicherort bieten als viele andere herkömmliche Speicherlösungen.

Abhängig vom Dienstleistungsvertrag können Firmen-Dateien auch zusätzlich auf Servern an verschiedenen geografischen Orten gespeichert werden, um das Risiko z.B. im Katastrophenfall zu streuen.

Heutzutage haben sich viele Unternehmen für ein Hybrid-Cloud-Computing-Modell entschieden. Dieses Modell bietet ihnen die Flexibilität, sensible Daten sicher in der privaten Cloud zu speichern, während öffentliche Dateien in der öffentlichen Cloud gespeichert werden. Beide Infrastrukturen werden als separate Einheit gehalten.

Was ist die Cloud nicht?

Die Cloud ist keine flauschige weiße Masse aus winzigen Wassertröpfchen, die im Cyberspace schwebt. Die Cloud wird nicht durch Wetteränderungen wie Luftdruck beeinflusst.

Die Cloud ist nicht an einem einzigen bestimmten Ort. Tatsächlich kann die Cloud überall sein. Sie kann sich entweder im Rechenzentrum eines Unternehmens befinden oder in der Serverfarm eines Drittanbieters.

Das Wachstum der Cloud wird nicht vom "Big Business" angetrieben. Es wird von Verbrauchern durch den Kauf von Geräten angetrieben, die auf Cloud-Computing-Dienstleistungen bei der Arbeit, zu Hause oder unterwegs zugreifen.

Die Cloud ist keine Modeerscheinung: Derzeit nutzen bereits ungefähr 1,2 Milliarden Menschen weltweit Facebook. Diese Zahl repräsentiert 11 % der Weltbevölkerung.

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