5 Tipps, wie Sie Ihren PC schneller machen

Einen brandneuen Laptop aus dem Karton nehmen, ihn aufklappen und zum ersten Mal starten – gibt es etwas Schöneres? Im Nu ist er hochgefahren, viel schneller, als Sie es sich vorgestellt hatten. Und wenn Sie zum ersten Mal den Browser öffnen, Ihre Lieblingsprogramme testen oder einen Film auf DVD ansehen: Alles läuft rasend schnell.

Doch nach einer gewissen Zeit werden Sie das Gefühl nicht mehr los, dass er langsamer wird und alles länger dauert.

Das muss jedoch nicht sein. Es gibt viele einfache und schnell umsetzbare Lösungen, Ihren PC wieder flott zu machen, damit er wieder so reibungslos läuft wie am ersten Tag – auch wenn Sie kein Computerspezialist sind.

Staub entfernen

Staub entsteht im saubersten Haushalt. Bei Notebooks kann er sich auf die Systemleistung auswirken, besonders wenn er sich in einem der Lüfter sammelt. Er setzt nicht nur die Lüftungsschlitze, sondern auch die Lüfterblätter zu und reduziert so die transportierte Luftmenge.

Komponenten wie Prozessor, Arbeitsspeicher und Grafikkarte geben bei hoher Beanspruchung z. B. beim Spielen erhebliche Mengen Wärme ab, die ohne effektive Ableitung über den Lüfter zur Überhitzung führen kann. Überhitzt eine der Komponenten, fährt der Computer unter Umständen unbeabsichtigt herunter.

Durch Entfernen des Staubs aus den Lüftungsschlitzen z. B. mit einer Bürste oder mit Druckluft ist der erste Schritt getan. Wollen Sie darüber hinaus die Kühler von Prozessor oder Grafikkarte reinigen, sollten Sie sich mit der Hardware auskennen, denn Fehler beim Aus- oder Einbau können die Komponenten beschädigen. Schauen Sie unbedingt ins Benutzerhandbuch, bevor Sie an die Arbeit gehen.

RAM und Festplatte überprüfen

Es gibt einige bewährte Methoden, wie Sie bei Arbeitsspeicher und Festplatte die Handbremse lösen und mit Ihrem PC auf die Überholspur starten. Hier stellen wir Ihnen drei davon vor.

Festplatte „aufräumen“: Mit Tools wie dem kostenlosen CCleaner spüren Sie nutzlose Systembremsen wie z. B. temporäre Dateien auf und entfernen sie behutsam von Ihrer Festplatte. Mit dem dazugehörigen Registry Cleaner kämmen Sie die Registrierdatenbank nach veralteten oder fehlerhaften Einträgen durch und bereinigen sie. Über die Sicherungsfunktion können Sie einzelne Optimierungen wieder rückgängig machen.

Nach Entfernen des „Datenmülls“ sollten Sie Ihre Daten defragmentieren.

Arbeitsspeicher nachrüsten: Das Nachrüsten von zusätzlichem Arbeitsspeicher (RAM) ist ein günstiger und effektiver Weg zur Beschleunigung Ihres Notebooks. Neue PCs werden heute kaum noch mit weniger als 4 GB RAM angeboten. Für 64-Bit-Betriebssysteme ist dies die Untergrenze. Für Büroanwendungen, Surfen oder HD-Filme reicht das völlig aus. Für ruckelfreies Spielen sowie reibungslose Bild- und Videobearbeitung sind 8 GB oder mehr empfehlenswert.

SSD statt HDD: Nichts bringt alte Rechner wirkungsvoller auf Trab als ein Solid-State-Laufwerk (SSD) oder eine sog. Hybrid-Festplatte. Der Aufwand ist zwar größer als ein RAM-Upgrade, der Effekt ist jedoch auch deutlicher spürbar, besonders beim Systemstart.

Nicht mehr genutzte Programme deinstallieren

Prüfen Sie in der Systemsteuerung, welche Programme Sie sehr selten oder gar nicht mehr nutzen und deinstallieren Sie sie bei Bedarf. Seien Sie jedoch vorsichtig bei Programmen, mit denen Sie nicht vertraut sind, denn es könnten z. B. vorinstallierte Treiberpakete oder Systemprogramme sein, die zum Betrieb des PCs erforderlich sind.

Doch Vorsicht: Nutzen Sie zum Deinstallieren unbedingt die Installationsroutine des Betriebssystems, damit die Anwendungen möglichst komplett entfernt werden. Ein einfaches Löschen von Programmordnern führt hier nicht zum Ziel.

Aktuelle Virenschutz-Software nutzen

Früher klagten Anwender oft, dass die Antiviren-Software ihr System ausbremst. Mit zunehmender PC-Leistung und weiterentwickelten Virenschutz-Lösungen besteht dieses Problem heute nicht mehr.

Achten Sie jedoch schon aus Sicherheitsgründen darauf, dass Ihre Schutzprogramme auf dem neuesten Stand sind und stets mit den aktuellen Virendefinitionen arbeiten.

Auch wenn Sie ganz auf Nummer sicher gehen wollen: Setzen Sie nicht mehr als eine Antiviren-Software ein, denn unterschiedliche Virenschutzprogramme nebeneinander können einander mehr behindern als sie nützen.

System- und Malware-Scans beeinträchtigen die Leistung Ihres Computers und verlangsamen Prozesse, lassen Sie sie also am besten dann ihre Arbeit tun, wenn Sie den PC nicht für andere Anwendungen nutzen wollen.

Windows neu installieren

Sie benutzen Ihren PC Tag für Tag intensiv zum Surfen, Spielen und Arbeiten – und nach einiger Zeit messen Sie das Starten Ihres PCs nicht mehr in Sekunden, sondern in Minuten. Häufiges Installieren und Deinstallieren von Programmen, Updates und Treibern haben ihre Spuren im Betriebssystem hinterlassen und verlangsamen das System. Freunde empfehlen Tuning-Tools, die jedoch nicht wirklich helfen. Jetzt ist es Zeit für eine Neuinstallation von Windows.

Doch Vorsicht: Wenn Sie keinerlei Erfahrung haben mit der Installation eines Windows Betriebssystems, sollten Sie sich zunächst kundig machen, z. B. in einschlägigen Internetforen oder auf der Webseite Ihres PC-Herstellers.

Bitte beachten Sie: Bei einer Neuinstallation von Windows gehen nicht nur alle Daten auf der Systempartition – meist Laufwerk C: – verloren, sondern auch sämtliche Einstellungen und persönlichen Daten. Sichern Sie also zunächst alle Ihre Daten, gehen Sie planvoll vor und verschaffen Sie sich Klarheit, bevor Sie beginnen.

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