Wie sicher ist der Kauf eines gebrauchten Laptops oder PCs?

Das Risiko beim Kauf eines gebrauchten Laptops lässt sich nicht pauschal bewerten. Wie bei anderen Gebrauchtartikeln hängt auch bei PCs das Kaufrisiko zum einen mit dem Zustand des Produkts, zum andern mit der Einkaufsquelle, ihrer Vertrauenswürdigkeit und Seriosität zusammen.

Grundsätzlich können Sie gebrauchte PCs von einem gewerblichen Anbieter – sprich: einem Händler – oder einem privaten Anbieter kaufen.

Händler beziehen ihre Gebrauchtgeräte z. B. aus Leasingrücknahmen, Demo-Pools, Inzahlungnahmen oder anderen Einkaufsquellen. Verfügen diese PCs noch über eine Restgarantie vom Hersteller, ist das Kaufrisiko überschaubar. Bei abgelaufener Garantie haben Sie als Kunde jedoch in jedem Fall einen Gewährleistungsanspruch, bei Online-Käufen von gewerblichen Anbietern als Verbraucher sogar ein Widerrufsrecht.

Der Kauf von einem privaten Anbieter birgt ein höheres Risiko in sich, denn ihm gegenüber haben Sie weder einen Gewährleistungsanspruch noch ein Rücktrittrecht bei Kauf im Internet.

Gebrauchtgeräte ohne Herstellergarantie verursachen erfahrungsgemäß höhere Reparatur- und Wartungskosten, auch ist die Wahrscheinlichkeit höher, das Notebook früher als geplant ersetzen zu müssen. Das kann den Kauf bei Ausfall des gebrauchten Laptops wesentlich teurer machen als ursprünglich angenommen.

Verfügen gebrauchte Laptops über eine Garantie?

Auch gebrauchte Notebooks und PCs können noch eine Restgarantie aufweisen. Bei Lenovo PCs lässt sich der Garantiestatus in wenigen Minuten überprüfen.

Händler von gebrauchten PCs bieten manchmal gebrauchte Laptops mit Garantie an. Prüfen Sie in diesem Fall, ob es sich um eine Garantie oder um die gesetzliche Gewährleistungspflicht handelt, denn in manchen Fällen wird die Gewährleistung missverständlich als Garantie deklariert. Dem Käufer vermittelt dies ein trügerisches Gefühl von Sicherheit.

Beim Kauf von einem privaten Anbieter gibt es weder den Anspruch auf Gewährleistung noch eine Garantie – es sei denn, das Gerät genießt noch Herstellergarantie.

Kaufen Sie nur von Privatpersonen, die Sie kennen oder denen Sie z. B. aufgrund guter Bewertungen vertrauen können. Die Gefahr, dass das Notebook beim Kauf einen Virus hat oder beschädigte Hardware enthält, können Laien beim Kauf kaum beurteilen. Speziell hinsichtlich der Computersicherheit ist ein Neuprodukt einem Gebraucht-PCs vorzuziehen.

Welches Risiko gehe ich beim Kauf eines gebrauchten Laptops oder Computers ein?

Die Risiken beim Kauf eines gebrauchten Lenovo Notebooks lassen sich nicht vollständig beseitigen. Gegenüber dem Neugerät bleiben stets Unsicherheiten, die sich nicht ausräumen, sondern lediglich reduzieren lassen.

Wenn es kein Neugerät sein soll, ist der Kauf eines gebrauchten Laptops mit laufender Herstellergarantie eine vertretbare Entscheidung. Damit steht Ihnen der bewährte Kundendienst mit erfahrenen Experten zur Verfügung, die Sie bei Problemen unterstützen.

Viele PC-Händler bieten generalüberholte („refurbished“) Laptops an. Bei diesen Geräten handelt es sich um Vorführ- oder Gebrauchtgeräte, die oftmals noch eine Herstellergarantie genießen.

Bitte beachten Sie, dass z. B. die Akkuleistung im Laufe der Zeit abnimmt. Dieser Leistungsabfall bei gebrauchten Akkus ist normal und lässt sich i. d. R. nicht mit einer Garantie abdecken. Achten Sie also beim Kauf auf den Zustand des Akkus.

Gebrauchtgeräte weisen i. d. R. Gebrauchsspuren auf, die sich zwar nicht vermeiden lassen, das Notebook aber meist auf den ersten Blick als „Second-Hand“-Ware erkennen lassen.

Was Sie nicht so leicht sehen, sind Fehler im Innern des Notebooks: Weist die Festplatte fehlerhafte Bereiche auf? Sind Speicherbereiche mit einem Virus infiziert? Sind Teile der Hardware wie z. B. USB-Anschlüsse beschädigt? Wie lange hält der Bildschirm noch?

Fehler wie diese sind nicht immer auf den ersten Blick feststellbar und treten erst im Laufe der Nutzung auf. Ist die Garantie abgelaufen, stehen Sie mit Ihren Problemen bei einem Gebrauchtgerät im Regen.

Worauf sollte ich beim Kauf eines gebrauchten Laptops bzw. Computers achten?

Prüfen Sie zunächst, ob eine Restgarantie besteht.

Wenn nein, kaufen Sie das Notebook nicht.

Wenn ja, prüfen Sie, ob es sich um eine Herstellergarantie oder lediglich um die Gewährleistungspflicht des Händlers handelt.

Wenn die Garantie von einem Drittanbieter stammt, prüfen Sie, welche Leistungen sie abdeckt. Beachten Sie: Drittanbieter verfügen häufig nicht über das Fachwissen oder die Ressourcen, um Garantieleistungen fachgerecht durchzuführen.

Wenn die Garantie vom Hersteller stammt, achten Sie darauf, welche Leistungen sie abdeckt.

Wenn Sie den Laptop vor dem Kauf in Augenschein nehmen können, prüfen Sie ihn so vollständig wie möglich. Testen Sie den Bildschirm, eines der teuersten Teile des Laptops, die Tastatur, die USB-Anschlüsse, das CD/DVD-Laufwerk, den Ein- und Ausgang für Audio, den Ethernet-Anschluss sowie den Akku und dessen Lebensdauer. Der Akku ist eine der ersten Komponenten, die bei gebrauchten Laptops ersetzt werden muss. Der Austausch fest eingebauter Akkus ist äußerst zeit- und kostenintensiv und i. d. R. mit dem Einsenden des Geräts verbunden.

Es ist meist schwierig festzustellen, wie ein Laptop zuvor genutzt wurde, und meist noch schwieriger, dies fachmännisch zu prüfen. Wenn Sie sich also für den Kauf eines gebrauchten Notebooks entscheiden, kann es hilfreich sein, einen Computertechniker oder Experten zur Hand zu haben, der vor Ort einen vollständigen Diagnose-Scan des Computers durchführt. Ein Profi sieht unter Umständen, was Sie nicht sehen können.

Bin ich mit einem neuen Laptop besser bedient als mit einem gebrauchten?

Normalerweise ja. Führende Hersteller wie Lenovo bieten mittlerweile Notebooks für jeden Geldbeutel, sodass sich das Risiko eines Gebrauchtkaufs nicht mehr lohnt. Mit einem neuen Laptop erhalten Sie nicht nur eine brandneue Ausstattung, sondern auch Service und Support als Bestandteil der Garantie.

Der Kauf eines gebrauchten Notebooks könnte sich sogar als finanzieller Nachteil erweisen, denn die Kosten für Wartung und Reparaturen aufgrund von Viren, Malware, Spyware und Hardware-Defekten können sich schnell summieren. Zudem haben gebrauchte Laptops eine kürzere Restlebensdauer – müssen also früher ersetzt werden.

Wenn Sie die Vorteile eines Gebrauchtkaufs gegen die Risiken eines gebrauchten Laptops abwägen, werden Sie erkennen, dass Sie mit dem Kauf eines neuen Notebooks bzw. PCs besser beraten sind.

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