1980 / 1990 / 2000
1980
1981 Die IBM PCD (Personal Computing Division) stellt ihren ersten Personal Computer vor: den IBM PC.
1984 Die IBM PCD stellt ihren ersten tragbaren Computer vor: den IBM Portable PC mit einem Gewicht von 13,6 kg.

Mit einem Startkapital von nur RMB 200.000 (Renminbi Yuan; entspricht USD 25.000) gründet der erste Lenovo Vorstand Liu Chuanzhi mit finanzieller Unterstützung der Akademie der Wissenschaften in Peking zusammen mit zehn gleichgesinnten Kollegen die New Technology Developer Inc. (den Vorläufer der Legend Group).
1986 Die IBM PCD stellt ihren ersten Laptop-Computer vor, den PC Convertible. Er brachte rund 5,4 kg auf die Waage.
1987 Die IBM PCD stellt den Personal Computer Personal System/2 vor.
1988 Die „Chinese-Character Card“ von Legend erhält die höchste nationale Auszeichnung für wissenschaftlichen und technischen Fortschritt in China, den National Science-Technology Progress Award.

Legend Hong Kong wird gegründet.
1989 Die IBM PCD stellt den Personal Computer Personal System/2 vor.
 
1990
1990 Der erste Legend-PC kommt auf den Markt. Legend wandelt sich vom Handelsunternehmen für importierte Computer zum Computerhersteller und -anbieter: Das Unternehmen produziert und verkauft Computerprodukte unter eigenem Markennamen. Legend-PCs werden vom „China Torch Program“, einem Programm zur Förderung von High-Tech-Industrien, anerkannt.
1992 Die IBM PCD stellt mit dem ThinkPad das erste Notebook auf dem Markt mit 26,4 cm (10,4") TFT-Farbdisplay und TrackPoint Cursorsteuerung vor (dem charakteristischen roten „Punkt“ in der Tastatur).
1993 Legend startet in die Pentium-Ära und produziert den ersten „586“-er PC Chinas. Legend richtet das 1+1 Einzelhandelsnetz ein.
1994 Die IBM PCD stellt das erste Notebook auf dem Markt mit integriertem CD-ROM-Laufwerk vor: das ThinkPad 755CD.
1995 Die IBM PCD stellt die „Butterfly“-Tastatur vor.

Die IBM PCD verlagert Ihren Sitz von Boca Raton, Florida nach Raleigh, North Carolina.

Legend bringt den ersten Server unter eigener Marke auf den Markt.
1996 Legend erreicht zum ersten Mal den größten Marktanteil in China.

Legend stellt den ersten Laptop unter eigener Marke vor.
1997 Die IBM PCD stellt das erste Notebook auf dem Markt mit integriertem DVD-ROM-Laufwerk vor: das ThinkPad 770.

Legend unterzeichnet eine Vereinbarung mit Microsoft über geistige Eigentumsrechte – die Vereinbarung mit dem höchsten finanziellen Wert, die bis dahin jemals in China abgeschlossen wurde.
1998 Die IBM PCD stellt mit ThinkLight die erste Tastaturbeleuchtung der Branche vor: eine kleine Lampe zur Verwendung in schwach beleuchteten Umgebungen, z. B. im Flugzeug.

Der millionste Legend-PC wird produziert. Der Intel Aufsichtsratsvorsitzende Andy Grove nimmt den PC in feierlichem Rahmen für die Sammlung des Intel Museums entgegen.

Legend eröffnet den ersten Legend-Shop.
1999 Die IBM PCD stellt das erste Mini-Notebook der Branche vor: Es wiegt weniger als 1,3 kg, verfügt über standardmäßige Anschlüsse und eine Tastatur, die nur 5 % kleiner als Standardtastaturen ist.

Die IBM PCD kündigt den Ausstieg aus dem PC-Einzelhandelsverkauf an.

Die IBM PCD bringt den ersten PC der Branche mit integriertem Sicherheitschip auf den Markt.

Legend wird der führende PC-Anbieter im asiatisch-pazifischen Raum und führt die Top 100 der Elektronikunternehmen in China an.

Legend führt wegweisende Internet-PCs mit der „One-touch-to-the-net“-Funktion ein, über die Benutzer mit einem Tastendruck eine Internetverbindung herstellen können. Dadurch erhalten Millionen von chinesischen PC-Benutzern einfachen Zugang zum Internet.
 
2000
2000 Die IBM PCD liefert das zehnmillionste ThinkPad Notebook aus.

Die Legend-Aktie wird als führender High-Tech-Wert in den Hang Seng Index aufgenommen.

Legend kommt in die Top Ten der weltweit am besten geführten PC-Unternehmen.
2001 Ein IBM-Notebook mit integriertem Sicherheitschip erhält als erstes Notebook der Branche die Zertifizierung der Trusted Computing Platform Alliance, eines Industrieverbandes, der Standards für Datensicherheit festlegt.

Legend meldet die erfolgreiche Ausgliederung der Digital China Co. Ltd., die an der Börse in Hongkong
separat notiert ist.

Yang Yuanqing wird President und CEO von Legend.

Legend stellt das „Digital Home“-Konzept vor und bringt PCs mit umfangreichem Zubehör auf den Markt.
2002 Die IBM PCD führt ImageUltra und Rapid Restore ein, die ersten Technologien zur automatischen Datenwiederherstellung ihrer Art.

Legend markiert mit seinem ersten Kongress für technische Innovation, der „Legend World 2002“, den Start in die „Technologie-Ära“ von Legend. Das Unternehmen stellt unter der Projektbezeichnung „Collaborating Applications“ sein visionäres Konzept für technologische Entwicklung und Anwendungen vor. Gleichzeitig präsentiert Legend seine Strategien zur Einführung von Anwendungen für die elektronische Zusammenarbeit.

Der Supercomputer DeepComp 1800 von Legend feiert sein Debüt. Er ist Chinas erster Computer mit 1.000 GFLOP (1 Giga-FLOP entspricht einer Milliarde Gleitkommaoperationen pro Sekunde) und Chinas schnellster Computer für den zivilen Einsatz. In der Top-500-Rangliste der schnellsten Computer der Welt nimmt er Rang 43 ein.
2003 Die IBM PCD stellt das erste Notebook der Branche mit einer Akkulaufzeit von bis zu 11 Stunden vor.

Die IBM PCD stellt die Desktop-PC-Reihe ThinkCentre vor.

Die IBM PCD führt das Active Protection System ein: Dank dieses Airbag-ähnlichen Systems verfügen IBM Notebooks als erste über einen Mechanismus, der bei einem Herunterfallen des Notebooks die Festplatte und die Daten schützt.

Die IBM PCD liefert das zwanzigmillionste ThinkPad Notebook aus.

Die IBM PCD stellt die Desktop-PC-Reihe ThinkCentre vor.

Legend stellt in Vorbereitung auf die Expansion in die Märkte in Übersee das neue Logo „Lenovo“ vor.

Auf der Basis der „Collaborating Applications“-Technologie initiiert Lenovo zusammen mit weiteren Großunternehmen und dem chinesischen Ministerium für die Informationsbranche die Arbeitsgruppe Intelligent Grouping & Resource Sharing (IGRS). Ziel ist die Etablierung des neuen IGRS-Standards.

Lenovo startet die „Tech RoadShow 2003“, um landesweit für die Innovationen von Lenovo zu werben.

Lenovo schließt im November 2003 die Entwicklung des Supercomputers DeepComp 6800 ab. Er nimmt auf der Weltrangliste der schnellsten Computer Platz 14 ein.
2004 Die IBM PCD kündigt den ultrakompakten ThinkCentre Desktop-PC an. Das Gehäuse ist nicht größer als ein Cornflakes-Karton.

Die IBM PCD stellt das erste Notebook mit integriertem Fingerabdruck-Sensor vor.

Die IBM PCD liefert den einhundertmillionsten PC aus (Desktops und Notebooks zusammengenommen).

Lenovo wird weltweiter Partner des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Lenovo ist das erste chinesische Unternehmen, das IT-Ausstattungspartner des IOC wird.

Lenovo beschließt, die PC-Einführung im ländlichen Raum von China voranzutreiben und bringt dafür die PC-Reihe „Yuanmeng“ auf den Markt. Sie ist speziell auf die Bedürfnisse von Heimanwendern in ländlichen Gemeinden ausgelegt.

Lenovo und IBM kündigen eine Vereinbarung zur Übernahme der IBM Personal Computing Division durch Lenovo an. Die Personal Computing Division umfasst das weltweite PC-Geschäft (Desktops und Notebooks) von IBM. Durch diese Übernahme würde Lenovo zum weltweit drittgrößten PC-Anbieter.
2005 Lenovo übernimmt die Personal Computing Division von IBM. Damit gibt es einen neuen internationalen IT-Anbieter und Lenovo wird zum weltweit drittgrößten PC-Anbieter.

Lenovo gibt ein Abkommen über die strategische Investition von 350 Millionen US-Dollar durch drei führende Beteiligungsgesellschaften bekannt: Texas Pacific Group, General Atlantic LLC und Newbridge Capital LLC.

Lenovo gründet ein neues Innovationszentrum im Research Triangle Park, NC, USA, um Kunden, Business Partnern, Lösungsanbietern und unabhängigen Software-Anbietern die Zusammenarbeit bei neuen Personal-Computing-Lösungen zu ermöglichen.

Lenovo stellt das ThinkPad X41 Tablet vor, den flachsten, leichtesten und sichersten Tablet-PC der Branche.

Lenovo stellt das erste ThinkPad Notebook mit Breitbild-Display und integriertem Wireless-WAN vor: das ThinkPad Z60, das außerdem erstmals über ein Gehäuse aus Titan verfügt.

Lenovo wird Weltmarktführer im Bereich biometriefähiger PCs: Das Unternehmen verkauft den einmillionsten PC mit integriertem Fingerabdruck-Sensor.

William J. Amelio wird CEO und Präsident von Lenovo.
2006 Lenovo stellt die ersten ThinkPad Notebooks mit Dual Core-Prozessor vor. Sie steigern die Produktivität und bieten eine Akkulaufzeit von bis zu 11 Stunden.

Lenovo sorgt mit 5.000 Desktops, 350 Servern und 1.000 Notebooks für den reibungslosen Ablauf der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin, Italien. Lenovo betreibt dort außerdem sieben Internet-Cafés für die Sportler und Besucher.

Die ersten Produkte der Marke Lenovo kommen außerhalb Chinas auf den Weltmarkt.
2007 Das Organisationskomitee für die Olympischen Spiele in Peking kürt eine von Lenovo entworfene Olympische Fackel zum Sieger des Designwettbewerbs mit 300 Teilnehmern. Die Fackel im Lenovo-Design erhält den Namen „Cloud of Promise“ (Wolke der Hoffnung) und reist an der Spitze des olympischen Fackellaufs um die Welt.

Lenovo liefert einen Supercomputer für ein Formel-1-Team, der acht Tera-FLOP Rechenleistung bietet.

Lenovo stellt den ersten EPEAT Gold-zertifizierten Monitor und eine neue Palette von Displays vor.
2008 Lenovo stellt die neue Marke Idea für den weltweiten Privatanwender-PC-Markt vor.

Die Zeitschrift BusinessWeek bezeichnet das Lenovo ThinkPad X300 als das „beste Notebook aller Zeiten“.

Lenovo stellt als erster PC-Hersteller eine Client-Virtualisierungsplattform vor.

Lenovo Computer liefern bei den Olympischen Spielen in Peking reibungs- und fehlerlose Leistung. Lenovo stellt die Computerausstattung für das größte Sportereignis der Geschichte bereit – mit mehr als 30.000 Einzelkomponenten und Unterstützung durch fast 600 Lenovo-TechnikerInnen.
2009 Lenovo ist bei der Verwendung von wiederverwerteten Materialien auf dem PC-Markt führend.

Lenovo wird Hauptsponsor für Computerausrüstung und Systembetrieb für die Weltausstellung 2010 in Shanghai.

Lenovo stellt Enhanced Experience für Windows 7 vor, das die Leistung für das neue Betriebssystem wesentlich erhöht.

Lenovo verkauft das einmillionste Idea Produkt.
2010 Lenovo erreicht den bisher größten weltweiten Marktanteil und ist der am schnellsten wachsende PC-Hersteller der Welt.

Lenovo stellt LePhone, das erste Smartphone des Unternehmens, vor.

Lenovo verkauft das sechzigmillionste ThinkPad.
2011 Lenovo gründet die Geschäftseinheit Mobile Internet Digital Home (MIDH), um die wachsenden Marktchancen bei Verbraucherelektronikgeräten wie Smartphones, Tablets und Smart TV zu nutzen.

Lenovo bildet ein Joint-Venture mit NEC und wird so zum größten PC-Hersteller in Japan.

Lenovo erwirbt Medion, einen PC- und Verbraucherelektronik-Hersteller mit Sitz in Deutschland. Dadurch stärkt Lenovo seine Präsenz auf dem Verbraucherelektronikmarkt in Westeuropa deutlich.

Forbes zählt Lenovo zu den „100 angesehensten Unternehmen“.
2012 Lenovo bildet ein Joint-Venture mit EMC für den Verkauf von Servern in China und die Entwicklung von Speicherlösungen.

Lenovo übernimmt Stoneware, eine auf Cloud-Computing ausgerichtete Softwarefirma.

Lenovo gibt bekannt, dass es CCE, einen führenden Anbieter von Verbraucherelektronik in Brasilien, übernehmen wird.

Lenovo verkauft das fünfundsiebzigmillionste ThinkPad.